Nur in Wilster, Stördorf und Kiebitzreihe wird noch gebuddelt / Zweckverband investiert 100 Millionen Euro

Bericht von Joachim Möller aus der Norddeutschen Rundschau vom 13.11.2019

GlasfaserendeKREIS STEINBURG Während bundesweit noch über den dringend notwendigen Breitbandausbau debattiert wird, ist das Glasfasernetz im Kreis Steinburg fast fertig verlegt. „Das ist deutschlandweit einmalig.“ Kein anderer Kreis sei flächendeckend so ausgebaut. Diese Bilanz zog Michael Hein, Projektleiter der Stadtwerke Neumünster (SWN), während der Sitzung des Zweckverbandes Breitbandversorgung Steinburg. Die Stadtwerke bauen im Auftrag des Verbandes das Netz aus und betreiben es gegen eine Pachtzahlung auch bis 2039. Finanziert wird das 100-Millionen-Euro-Projekt über Darlehen.

Seit Frühjahr 2014 werden die Leitungen für das schnelle Internet verlegt. Der Kreis wurde dafür in 22 Aktionsgebiete, in denen mehrere Kommunen zusammengefasst sind, aufgeteilt. In 20 Gebieten sind die Arbeiten abgeschlossen, damit können Haushalte in 95 Gemeinden ans Netz gehen. Gebaut wird zurzeit nur noch in Wilster, Stördorf und Kiebitzreihe. „Nach sechs Jahren sind wir mit dem Ausbau in den Kerngebieten somit fast fertig“, betonte Verbandsvorsteher Volker Haack.

Glasfaserende2Ursprünglich wollte es der Zweckverband damit bewenden lassen, 95 Prozent aller Steinburger haben so die Möglichkeit, sich ans Netz anzuschließen. Doch weil die Zinsen günstig sind, werden auch sämtliche Außengebiete angeschlossen, um eine 100-Prozent-Anschlussquote zu erreichen. Doch das wird teuer. Für 700 Kunden werden 14 Millionen Euro investiert. „Im Durchschnitt kostet jeder dieser Anschlüsse 20.000 Euro“, sagt Haack. Im Einzelfall auch mal mehr als 100.000 Euro für abseits gelegene Gebäude. Ende 2022 sollen die Arbeiten in den Außengebieten spätestens abgeschlossen sein. „Wir haben etwas Tolles hinbekommen“, lobte Haack den Zweckverband und die Stadtwerke.

Allerdings reicht die zugrunde gelegte Anschlussquote von 40 Prozent nicht aus, das Netz aus Sicht der Stadtwerke wirtschaftlich zu betreiben. „Wir müssen kontinuierlich für Breitband werben“, betonte Haack mit Blick auf die anwesenden Bürgermeister. Die SWN bräuchten Anschlussquoten von 60 bis 70 Prozent. Deshalb werde in allen Aktionsgebieten kontinuierlich nachverdichtet. Von der Gesamtinvestitionssumme entfallen darauf fünf Millionen Euro.

Trotz der hohen Kredite sprach Volker Hallwachs, kaufmännischer Berater des Zweckverbandes, von einer soliden Basis. Mit den Pachteinnahmen von SWN könnten die Darlehen bis 2039 bis auf 32 Millionen getilgt werden. Und egal, ob das Netz dann weiterverpachtet oder verkauft werde: Bei einem Wiederverkaufswert von dann 120 bis 130 Millionen Euro habe der Kreis eine gute Ausgangslage.

Eine Personalie gab es während der Sitzung auch: Neuer stellvertretender Verbandsvorsteher ist Christoph Schwarz aus Landscheide. Der jüngste Bürgermeister des Kreises übernimmt den Posten von Peter Pfahl, der sein Bürgermeisteramt in Westermoor abgegeben hatte und jetzt Leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Breitenburg ist (wir berichteten). Aus dem Amt Breitenburg rückte der Münsterdorf Bürgermeister Jörg Unganz in den Verbandsvorstand nach.

Kein Internet, kein Telefon

Wieder 9000 Kunden der Stadtwerke Neumünster ohne Netz

Das Unternehmen will in der kommenden Woche Ausfällen vorbeugen.

shz.devon  
03. Dezember 2018, 17:50 Uhraktualisiert vor 84 Minuten

NEUMÜNSTER | Die Serie der technischen Probleme bei der Telefon- und Internetsparte der Stadtwerke (SWN) reißt im Moment nicht ab. Nachdem es bereits am Wochenende Probleme gab, fiel auch gestern wieder bei rund 9000 Kunden, verteilt über Neumünster, das Neumünsteraner Umland und die Kreise Steinburg, Segeberg sowie Dithmarschen, zumindest zeitweise das Internet, Telefon und Fernsehen aus.

„Die Störungen gab es zwischen 6 und 7.30 Uhr“, sagt Annika Mester, Leiterin Marketing und Kommunikation. Erneut sei ein Software-Teil bei Wilhelm.Tel Schuld gewesen. Das Norderstedter Unternehmen sendet für die Stadtwerke die Internet-Signale. Doch das könnte sich schon bald ändern. „Wir haben mittlerweile 36.000 Telefon-, Internet- und Fernseh-Kunden. Bei dieser Größe denken wir darüber nach, selbst Signale zu senden und somit die Abhängigkeit zu beenden“, sagt Annika Mester.

 

Warteschleife

Sie betont zugleich, es sei normal, dass sich ein Unternehmen wie die SWN beim Aufbau einer neuen Telekommunikationssparte zunächst Partner suche, die die technischen Voraussetzungen zur Verfügung stellten. „Für uns alleine hätte sich das bisher nicht gelohnt. Nun sind wir aber bei einer Schwelle angekommen, an der die Geschäftsführung über das Loslösen nachdenkt“, sagt Annika Mester. Auch, weil die Beschwerden in den vergangenen Tagen deutlich zugenommen haben und Kunden zum Teil über eine halbe Stunde lang in der Warteschleife der Störungsnummer hingen. „Wir können verstehen, dass der Ärger groß ist. Wir ärgern uns ja auch selbst über die Umstände“, so die Kommunikations-Chefin.

Damit das nun nicht zum Dauerzustand wird, reagieren die Stadtwerke. In der kommenden Woche werde es Optimierungen geben, kündigt Annika Mester an. „Dafür werden allerdings umfangreichere Arbeiten notwendig und das Internet dann während dieser Zeiten nicht erreichbar sein“, erzählt sie. Um die ohnehin genervten Kunden nicht zusätzlich zu belasten, seien die Arbeiten in den Nachtstunden geplant. „Wir werden dann zunächst besser auf solche Ausfälle vorbereitet sein, damit uns das nicht sofort auf die Seite legt“, so Annika Mester.

Glasfaser - Der Bauarbeiten haben begonnen

Die Bautrupps sind in Puls angekommen.

 Glasfaser der erster Spatenstich 01Heute wurden die ersten Rohre für unser Glasfaser im Ort verlegt.

 Glasfaser der erster Spatenstich 02

Kaum ist der erste Spatenstich getan, wird schon die Oberfläche mit den Pflastersteinen wieder in Ordnung gebracht.

Morgen sollen weitere Arbeiter folgen und jeden Tag werden wir erleben, wie unser Netz  wächst.  

ferntrasse pulserdamm

Dieses Foto zeigt eine andere Firma, die die Rohre für die Ferntrasse am Pulserdamm einbringt.

 

Bald ist es so weit, und die Bauarbeiten fangen in Puls an

Schächte und Rohre für unsere Glasfaser

In Reher, Warringholz und Oldenborsten liegen schon die ersten Rohre für die Glasfaser in der Erde.

Auch bei uns fangen demnächst die Arbeiten an. Davon zeugen, wie auf dem Foto zu sehen ist Kabelrollen und Schächte, die auf dem Parkplatz beim alten Sportplatz auf ihren Einbau warten. 

Glasfaser: Verteiler für fünf Orte

Ein neues Gebäude ist in Christinanthal am Feuerwehrgerätehaus zu sehen. Mit Hilfe eines Kranes haben Mitarbeiter der Stadtwerke Neumünster das mehrere Tonnen schwere Häuschen aufgestellt. Die Verteilerstation für das moderne Glasfaserkabel wird die gesamte Technik für die Anschlüsse aus den Gemeinden Christinenthal, Oldenborstel, Puls, Reher und Warringholz aufnehmen.

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Breitbandvermarktung

In weiteren Orten unseres Amtes geht die Breitbandvermarktung weiter.

Ab dem 13. Januar folgen Infoveranstaltungen  in 
Besdorf, Holstenniendorf, Nienbüttel, Bokhorst und Gribbohm

Wie es sonst weiter geht stand Samstag in der Norddeutschen Rundschau: BREITBAND - Erfolgsgeschichte geht weiter

...die ersten Termine sind gemacht!

Eine nette Mitarbeiterin der Stadtwerke Neumünster ruft uns in diesen Tagen an, um einen Termin für die angekündigten Hausbesuche zu machen. Vor Ort soll besprochen werden, wo die Glasfaser ins Haus kommen soll. Unterirdisch oder besser Oberirdisch, im Erdgeschoss oder Keller? Welche Oberfläche ist im Garten vorhanden? Rasen, Gehwegplatten oder gar Beton? Hausanschlussvarianten

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BREITBAND - Erfolgsgeschichte geht weiter

 

In vier Ämtern wird bereits am Glasfasernetz gearbeitet, für weitere drei Ämter sind beim Zweckverband Breitbandversorgung Steinburg jetzt Angebote eingegangen. Das betont Henning Rathjen, Verbandsvorsteher und Bürgermeister in Fitzbek, in einem Interview mit der Norddeutschen Rundschau.

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Testbetrieb für schnelles Internet gestartet

2300 Steinburger Haushalte in 25 Gemeinden haben sich bisher für einen schnellen Glasfaseranschluss bei den Stadtwerken Neumünster entschieden - der erste Kunde ging gestern testweise ans Netz. Angeschlossen wurde das Einfamilienhaus von Henning Ratjen, Vorsteher des Zweckverbandes Breitbandversorgung Steinburg. Zusammen mit Hermann-Josef Thoben (Umweltministerium) und Stadtwerke-Geschäfisfiíhrer Matthias Trunk (Foto von links) nahm er gestern den Testbetrieb auf. Mitte November sollen alle Kunden im ersten Aktionsgebiet freigeschaltet werden.

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Breitband für Puls, wir haben es geschafft!

Das Ergebnis für unser Aktionsgebiet steht fest: 
Es wurden 393 Verträge abgeschlossen. Damit wurde unser Ziel erreicht und sogar überschritten.

181 Aufträge (46%) wurden alleine in Puls erteilt. 
Das sind über 55 Aufträge mehr als für uns nötig gewesen wären. 
D
amit werden wir eine Anschlussquote von 75% im Ort haben.


Im nächsten Jahr können wir also mit dem Glasfaserausbau rechnen. 
Wie es weitergeht erfahrt ihr selbstverständlich hier auf der Homepage.


mehr auf der Homepage der Stadtwerke Neumünster.

...dazu der Bericht aus der Norddeutschen Rundschau vom 17. Oktober:
Fast 400 Verträge: Zweckverband und Stadtwerke ziehen eine Erfolgsbilanz

Die Tabelle zeigt die erreichte Quote im Aktionsgebiet 4.

Christinenthal 79%
Oldenborstel 81%
Puls 75%
Reher 45%
Warringholz 45%
Summe 58%

 

Fast 400 Verträge: Zweckverband und Stadtwerke ziehen eine Erfolgsbilanz

KREIS STEINBURG Mit knapp 400 Verträgen konnten die Stadtwerke Neumünster (SWN) auch das vierte Aktionsgebiet im Kreis Steinburg erfolgreich abschließen. Damit surfen in Zukunft weitere knapp 2000 Steinburger mit Höchstgeschwindigkeit durch das weltweite Netz. „Wir haben es in allen vier Aktionsgebieten im Kreis Steinburg geschafft, die Bürger von dieser richtungsweisenden und für die Zukunft verlässlichen Technologie zu überzeugen“, freuen sich SWN-Geschäftsführer Matthias Trunk und Henning Ratjen, Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Breitbandversorgung Steinburg.

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Ab Montag beginnt die Vermarktung in Warringholz, Puls, Reher, Christinenthal und Oldenborstel

Breitband für weitere Orte

Über 1200 Steinburger haben sich inzwischen für das schnelle Internet der Stadtwerke Neumünster (SWN) entschieden. Anfang September startet mit dem vierten Aktionsgebiet die nächste Runde zur Vermarktung für den weiteren Ausbau des Glasfasernetzes im Kreis Steinburg. Am 1. September findet im Gut Warringholz, Hauptstraße 27, die erste Informationsveranstaltung statt. Weiterhin gehören Puls, Reher, Christinenthal und Oldenborstel zum Gebiet.
aus der Norddeutschen Rundschau am 28. August 2014

Unsere Infoveranstaltung in Puls findet am Mittwoch, dem 03. September, von 19:00 bis 21:30 Uhr im „Sportlerheim“ statt.

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Bald schnelles Internet für (fast) alle

Interview mit Henning Ratjen, Vorsitzender Zweckverband: Noch in diesem Jahr haben die ersten ihren Breitband-Anschluss.

Das Breitband für alle Steinburger rückt näher. In drei Gebieten im östlichen Kreis wird bereits gebaut,

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Schnelles Netz: Ausbau geht voran

Drage, Hennstedt, Looft, Peissen, Poyenberg und Silzen sind dabei: Fast 60 Prozent der Bürger entscheiden sich für Glasfaser-Anschluss

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Es geht los!

Liebe Pulser, es ist soweit.

In Kürze beginnt die Vermarktung der neuen Breitbandanschlüsse in unserer Gemeinde, sowie in Christinenthal, Oldenborstel, Reher und Warringholz.

Im Aktionszeitraum vom 01. September bis zum 11. Oktober müssen in diesen 5 Gemeinden zusammen 366Verträge erreicht werden. Davon bei uns in Puls 124 Verträge.

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Startschuss für schnelles Internet

Bauarbeiten für die Verlegung der Glasfaserkabel haben begonnen/ Insgesamt werden kreisweit 44 Millionen Euro investiert
Joachim Möller, Norddeutsche Rundschau vom 28.06.2014

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Zweiter Erfolg für Glasfaser

Auch im zweiten Aktionsgebiet sind die notwendigen Unterschriften zusammengekommen

MÜHLENBARBEK/WESTERMOOR Auch im zweiten Aktionsgebiet des Kreises Steinburg haben sich die Bürger fir das schnelle Internet entschieden. Bis zum Abschluss der Aktion haben sich über 470 Haushalte für einen Anschluss an das Glasfasernetz der Stadtwerke Neumünster (SWN) entschlossen.

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Auch das 2. Aktionsbebiet hat es geschafft.

Puls sagt: "Herzlichen Glückwunsch!"

Nach dem Erfolg des ersten Aktionsgebietes wurde nun auch die erforderliche Anschlussquote von 470 SWN-NetT Verträgen in den Gemeinden Auufer, Breitenberg, Hingstheide, Kronsmoor, Moordiek, Mühlenbarbek, Westermoor, Wittenbergen und Wulfsmoor erreicht!

Die Norddeutsche Rundschau schreibt am 09. April dazu: Zweiter Erfolg für Glasfaser

Breitband für Puls

 

Das schnelle Internet kommt – zumindest in die zehn Gemeinden des ersten Aktionsgebiets im Raum um Fitzbek. 500 Verträge waren notwendig, 600 sind es geworden.

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Der Startschuss ist gefallen

Heute am Sonnabend dem 15. Februar schreibt die Norddeutsche Rundschau dazu:
Bei 600 Verträgen gibt es ein Baggerfest

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Die Breitbandversorgung macht schnellere Fortschritte als gedacht.

Die Breitbandversorgung macht schnellere Fortschritte als gedacht.

SWN starten nächste Informationskampagne, jetzt kommen auch die Moordörfer an die Reihe. 

Bereits am 6. März starten die Stadtwerke Neumünster (SWN) ihr zweites Aktionsgebiet für die Vermarktung des Glasfasernetzes in den Steinburger Gemeinden.

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Breitband, jetzt wird es für die ersten zehn Gemeinden ernst.

Die flächendeckende Versorgung des gesamten Kreisgebietes bleibt das Ziel der Steinburger Breitband-Initiative . Das unterstrich Landrat Torsten Wendt zum Auftakt der Versammlung des Zweckverbandes Breitband. Mit Blick auf das seit der Versorgung mit Wegen, Wasser und Strom größte Infrastrukturprojekt hob er die Bedeutung der Breitbandversorgung für möglichst alle Steinburger Haushalte hervor. 

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